Der Tag ist offen gestaltet: Alle Interessierten sind herzlich willkommen, können jederzeit kommen und gehen, wie es für Sie passt – sämtliche Veranstaltungen sind kostenfrei.

Details zu den Veranstaltungen finden Sie unten im Dropdown-Menü.

10:30 – 12:00 Uhr Schreibwerkstatt
mit Eva Schmidtke, Autorin des Buches „Über den Tod“, führt Schreibwerkstätten zum therapeutischen Schreiben in der Hospizbewegung

Ich lade herzlich ein zur Schreibwerkstatt für Trauernde mit dem Leitmotiv „Schreiben tut der Seele gut.“ Einfach seine Gefühle aufschreiben. Über Verlust und Schmerz schreiben, Erinnerungen festhalten und feststellen, dass die Gefühle begreifbarer werden. In der Gruppe zusammen schreiben mit der gemeinsamen Betroffenheit kann neue Sichtweisen hervorbringen und so befreiend wirken. 

13:15 – 13.45 Uhr „Wie wir uns trotz allem wohlfühlen können“
mit Christine Kalkowski, buddhistische Meditationslehrerin

Einfache Körperübrungen aus dem Zapchen

14:00 – 14:30 Uhr Mantren und Lieder, die unser Herz öffnen und Vertrauen stärken
mit Christine Kalkowski, buddhistische Meditationslehrerin

„Singt eure Gebete mit Klängen, die das Herz berühren. Das wringt Vertrauen aus euer Knochen Mark“ von Yeshe Togyal

15:15 – 15:45  offenes Klangangebot / KlangEntspannung   

15:45 – 16:00  Sitzen in Stille in geschlossener Gruppe
mit Uta Altmann, Entspannungspädagogin, ausgebildet in Klangmassage nach Peter Hess®, examinierte Krankenschwester

respectare®„Darf ich Ihnen eine Berührung schenken?“ | respektvolles Begleiten, Begegnen und Berühren in Pflege und Therapie
mit Anja Nieländer, Praxisbegleiterin für respectare®, Pflegexpertin für Demenz und Delir im Demenzsensiblen Krankenhaus am UKM

respectare®ist ein Berührungskonzept, wo die respektvolle Haltung im Vordergrund steht. Es geht darum, den Menschen wahr zu nehmen und Wert zu schätzen, der mir wichtig ist oder mir ans Herz gelegt wird. Ich lade Sie ein, sich berühren zu lassen, ich schenke Ihnen einen besonderen Moment der Entspannung und Aufmerksamkeit.                                                                                 

10.00 – 11.00 Friedhofsgeschichte(n)
mit Markus Kortewille, Geschäftsführer Zentralfriedhof Münster

Wissenswertes und Hintergründiges zum Zentralfriedhof Münster                       

11.00 – 12.00 Der Tod als Lehrmeisterin
mit Christine Kalkowski, buddhistische Meditationslehrerin

Wir alle wissen, dass wir sterben müssen. Allerdings verdrängen wir dies allzu leicht. Wir denken vielleicht: Nicht heute – nicht ich! In unserer geschäftigen westlichen Welt sind wir mit so Vielem abgelenkt, dass wir vielleicht das Wesentliche im Leben verpassen. Dieser Workshop lässt uns kurz hineinfühlen, was für uns im Leben wirklich wichtig ist, wo unser Herz aufgeht und was wir vielleicht nicht mehr „füttern“ wollen. Der Buddhismus lehrt uns, dass alles vergänglich ist, dass wir das Leben nicht in den Griff bekommen. Und doch können wir uns auf das Heilsame ausrichten. Wir können erkennen, dass unser Handeln Folgen hat. Umso wichtiger ist es, auf unser Herz zu lauschen. Es hat gute Ideen für uns und die Welt. Ich freue mich auf euch und gemeinsames Forschen und Horchen.   

12.00-13.00 Würde kennt keine Grenzen
mit Ilya Kryszat, interkulturelle Familienberaterin, Trainerin für Interkulturelle Kompetenz

Impulse zum Verständnis interkultureller Pflege – und Sterbebegleitung

13.00-14.00 Musik und Abschied – Erfahrungsbericht aus der Musiktherapie im palliativen Kontext
mit Philipp Steinke, Musiktherapeut im palliativen Kontext im UKM und in den Hospizen Münster

Musik hat kulturgeschichtlich große Bedeutung insbesondere im Kontext von Religion und Spiritualität, denn sie kann u.a. Erfahrungen von Transzendenz auslösen/fördern. Über die Musik können die PatientInnen etwas über ihre Person erzählen, Trost für die Angehörigen spenden oder einen überpersönlichen Zusammenhang schaffen. In ihrer Wirkung als Kunstform berührt sie einen unbewussten Anteil menschlichen Seins, der über die Worte hinausgeht. Dies macht sie u.a. so wertvoll für den therapeutischen Einsatz im Kontext der Palliativmedizin.                                                                                                                                       

14:00 – 15:00 Uhr „Endlich-!“ Sinn
mit Matthias Mißfeldt, Klinikseelsorger und Pfarrer

Anregungen und Anstöße aus Existentialanalyse und Logotherapie. Die Forschungsergebnisse der Psychologin Tatjana Schnell laden ein, sich mit Sinnfragen zu befassen. Überlassen wir uns der existentiellen Indifferenz einer Erledigungsstruktur unseres Alltags zwischen Konsum und Ansprüchen oder sind wir bereit, grundsätzlich nach der Ausrichtung unserer Lebensbewegung und ihren Werten zu fragen?

15.00 – 16.00 Uhr Das Leben – Eine Heldenreise – eine Bildermeditation
mit Dorothea Tönnissen-Kramer, Kunsttherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Sterbe- und Trauerbegleiterin

Vom allerersten Beginn des Lebens bis zum letzten Atemzug werden wir immer wieder mit Trennungen, Abschieden und Neuorientierung konfrontiert. Welcher Erfahrungsschatz des Lebens hilft uns Wandel und Veränderung immer wieder neu zu gestalten, zu lernen, zu wachsen?  

 

16.00 – 17.00 Uhr Abschluss-Ritual(e)
mit dem Organistaionsteam Markus Kortewille, Matthias Mißfeld, Dorothea Tönnissen- Kramer, Sarah Waltermann          

Rituale gab es zu allen Zeiten und in allen Kulturen. Die symbolkräftigen Handlungen schaffen Rahmen und Raum für Begegnung, Zusammengehörigkeit und Sinn- Erleben. Trauerrituale unterstützen bei der emotionalen Verarbeitung von Verlusten. Dabei verbildlichen sie nicht nur das Ende eines Abschnitts, sondern weisen gleichermaßen auch auf einen Neuanfang hin. In diesem Sinne laden wir alle Gäste und Mitgestaltenden ganz herzlich ein, diesen Tag gemeinsam zu beenden.

11.15 – 12.15 Uhr Blick hinter die Kulissen des Zentralfriedhofs 
mit Markus Kortewille, Geschäftsführer des Zentralfriedhofes

14.00 – 15.00 Uhr KlangSpaziergang
mit mit Uta Altmann, Entspannungspädagogin, ausgebildet in Klangmassage nach Peter Hess®, examinierte Krankenschwester                                                                  

Wandelzeiten mit der Kraft von Natur und Klängen erspüren

Vorstellung der Klangschalen, bzw. des Konzeptes „Nada Brahma – die Welt ist Klang“, Spaziergang auf dem Friedhof mit Wahrnehmungs- und Spürübungen, eingebettet in den Jahresrhythmus, Austausch/Fragerunde.
Geeignet auch für Rollator und Rolli, da das Gehtempo „Schlendern“ ist.